Daniela Jansen (SPD)

Steckbrief

Daniela Jansen wurde am 23.09.1977 in Dortmund geboren und studierte in Düsseldorf Soziologie, Politische Wissenschaften sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft. 2002 schloss sie dieses Studium mit dem Bachelor ab.

 

 

Während ihres anschließenden Magister Studiums in Politischen Wissenschaften, Soziologie sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der RWTH Aachen lernte sie ihren heutigen Mann Björn Jansen kennen. Das Paar hat mittlerweile zehnjährige Zwillinge.

 

 

Von 2012 bis 2017 war sie Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtag und legte ihren Schwerpunkt auf die berufliche Gleichstellung, Frauen in der Digitalisierung und die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen. Weitere Schwerpunkten lagen auf der Sozialgesetzgebung, der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit, einer Berufsanerkennung internationaler Abschlüsse und einer Reform von Pflegeberufen.

 

Nachdem sie 2017 die Wahl nur knapp dem Spitzenkandidaten der CDU, Armin Laschet, verlor, trat sie im Januar 2018 eine Stelle als Projektmanagerin für den Bereich Elektromobilität bei der IG Metall an. Hier setzt sie sich nun als Interessenvertreterin der Arbeitnehmer*innen in diesem recht neuen Produktionsfeld ein.

Ehrenamtlich engagiert sich Daniela Jansen in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF). 2009 wurde sie zur AsF-Vorsitzenden in Aachen gewählt. Seit 2016 ist sie Landesvorsitzende der AsF-NRW. Ebenfalls im Jahr 2016 wurde ihr langjähriges und intensives Engagement in der SPD Aachen mit der Wahl zur stellvertretenden Vorsitzenden honoriert.

 

Kommunalpolitisch war sie von 2008 bis 2012 als sachkundige Bürgerin im Betriebsausschuss Kultur der Stadt Aachen aktiv. Seit 2014 gehört sie in der StädteRegion Aachen dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit, SeniorInnen und demographischen Wandel an.


Jugendpolitische Zielsetzung

 

Für mich bedeutet Jugendpolitik gleichermaßen Arbeit für Jugendliche, wie Mitbestimmung der Jugendlichen im politischen Leben selbst.

 

Zu ersterem sehe ich die StädteRegion Aachen in der Pflicht die bisher bestehende und teils auch sehr gut funktionierenden Angebote in der Jugendarbeit weiter zu unterstützen und deren Ausbau voranzutreiben. Dies umfasst Angebote für alle Altersklassen und von unterschiedlicher Couleur von sportlichen bis hin zu musikalischen Angeboten. Hier hat die StädteRegion die Möglichkeit unterstützend aktiv zu werden und so zum einen Angebote aufzubauen, aber auch bestehenden Angeboten die Wertschätzung und Unterstützung teilwerden zu lassen, die sie verdienen.

 

Der andere wichtige und große Bereich in der Jugendpolitik ist für mich die Mitbestimmung der Jugendlichen in ihrem politischen Alltag. Zum einen müssen Jugendliche auch im politischen Sinne als die vollwertigen Mitglieder der Gesellschaft angesehen werden, die sie sind, weshalb ihre demokratische Gestaltungsfähigkeit erweitert werden sollte. Dies ist zum einen teilweise durch das Kommunalwahlrecht mit 16 Jahren geschehen, muss aber zum anderen auch auf Landesebene fortgesetzt werden. Dies ist für die SPD, aber auch für mich persönlich, eine wichtige Position.

 

Diesbezüglich sollte auch die schon bisher bestehende Jugendpartizipation in der StädteRegion fortgeführt werden, da Jugendliche durch diese Möglichkeit der Interessenseinbringung ein für sie wichtiges Sprachrohr erhalten, welches nicht verloren gehen sollte.

 

In konkreter und direkter Verantwortung ist die StädteRegion Aachen insbesondere in den von ihr geführten Jugendämtern in mehreren Kommunen innerhalb der StädteRegion. Hier ist die Politik der Jugend gegenüber in einer ganz besonderen Verantwortung, weshalb auch dort ein großes Augenmerk auf gute Arbeitsabläufe zu legen ist.

 

Für mich persönlich ist vor dem Hintergrund der aktuellen städteregionale Sozialberichterstattung Armut in der StädteRegion ein großes Thema. Regional sind insbesondere auch Kinder und Jugendliche besonders stark von dieser betroffen. Dies ist kein stark konzentriertes Problem, sondern leider immer noch eine Realität die in fast jedem Ballungsgebiet innerhalb der StädteRegion kommunenübergreifend existiert. Hier besteht besonders großer Handlungsbedarf, da die Jugendlichen unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund gleiche Chancen erhalten sollten und nicht die Gefahr bestehen darf, dass sie gesellschaftlich abgehängt werden. Da die Bekämpfung und Prävention von Armut für mich ein ganz zentrales Thema ist sehe ich auch hier die StädteRegion in der Verantwortung. Zwar hat der Kinder- und Jugendhilfeausschuss bereits in einigen Bereichen Bemühungen unternommen, doch es besteht weiterhin Handlungsbedarf, was eine weitere Intensivierung der Anstrengungen und Aktionen verlangt.

 

Außerdem möchte ich mich für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum einsetzen, weil gerade viele junge Leute in Roetgen in Singlehaushalten auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung sind. Dies ist darüber hinaus eine allgemeine Problematik in der gesamten StädteRegion, die viele Menschen, insbesondere auch junge Menschen wie beispielsweise Studierende, betrifft.

 

Abschließend bedeutet erfolgreiche Jugendpolitik für mich den Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen und ihre politische Einbringung zu fördern, wie auch Angebote für Jugendliche auszubauen und voranzutreiben. Insbesondere aber auch den Jugendlichen gleiche Chancen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem sozialen Hintergrund zu garantieren.